Unnatürlicher Fressfeind

Wie oft saß ich schon da... der Bauch schmerzhaft gebläht durch eine Mischung aus zu viel Zucker und entsprechend viel Reue, habe mich gescholten und verdammt und mir vorgenommen: Ab morgen mache ich's ganz anders. Ab morgen werde ich mein Problem los. Doch mein Problem bin ich letztendlich selbst. Ich stehe mir ständig im Weg und schaffe es nicht, mit mir Frieden zu schließen. Mein Körper ist mein Feind. So sehe ich es schon viel zu lange. Nun bin ich noch ein Jahr älter geworden und bei der Vorstellung, in zwanzig Jahren noch immer Tag für Tag Groll gegen meinen Hüftspeck, die schwammigen Schenkel und den Kugelbauch zu hegen, läuft mir ein kalter Schauer über den Rücken.Ich möchte im Kopf gesunden. Ich weiß nicht wie. Aber der erste Schritt muss sein, mir die Fressattacken abzugewöhnen. Gleichzeitig werde ich versuchen, in den nächsten Tagen und Wochen keine Sch**** in mich hineinzustopfen, sondern zu dem gesunden Lebenswandel mit Gemüse, Wasser und Bewegung zurückzukehren, den ich einst gepflegt habe. Ausgeglichenheit mag das Zauberwort sein. Aber die lässt sich nicht erzwingen. Also schauen wir einfach mal...

30.3.17 21:28, kommentieren

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